| FAQ's -
häufig
gestellte Fragen *
Hier
finden Sie Antworten auf Fragen, die immer
wieder an
uns gerichtet wurden. Haben
Sie weitere Fragen, schreiben Sie uns !
Frage:
Warum
keine Foliensegel auf dem
Fighter ? | Tatsächlich,
ein Fighter mit Foliensegeln sieht bestimmt 10 Jahre jünger
und
moderner aus und macht mächtig was daher. Ein richtiger
Hinkucker.
Und wir haben auch garnichts dagegen, wenn jemand seinen Fighter
entsprechend auffällig präsentiert.
Aber :
es gibt eine Menge Gründe, warum wir - natürlich nur
im
Rahmen unserer Regatten - uns für einheitlich gewebtes
Segelmaterial ausgesprochen haben.
1. Wir wollen keine Materialschlachten, sondern weitgehend
Chancengleichheit während der Regatta.
Ein Foliensegel kostet etwa das Doppelte
eines von
uns bevorzugten Standardsegels.
2. Der Fighter hat soviel Grundpotential - er springt bei sehr wenig
Wind schon leicht an und kann von dem
erfahrenen Segler auch bei 6bft* noch
mit Vollzeug
gesegelt werden - so dass ein noch mehr an Potential
fragwürdig ist; es sei denn man wechselt
nach Bedarf
von Leicht- auf Starkwindsegel. Siehe dann aber unter
Pkt.1.
3. Für den Einsatz von 0 - 6 bft ist dank der
langjährigen
Erfahrung von Günther Baumgärtner ein Segel
entwickelt worden, wie es z. Zt. vom Segelmacher
Fritz
geliefert wird.
Und das zu einem vernünftigen Preis.
4. Foliensegel haben zwei Vorteile: sie sind leicht und das Material
kann bezüglich der Strömungsverhältnisse
geformt und partiell unterschiedlich
weich oder
härter ( Laminat ) - vor allem in Richtung der Kraftlinien -
ausgestaltet werden. Was für
längere
Haltbarkeit und optimale strömungsverhältnisse
spricht.
Aber:
5. Foliensegel haben einen Nachteile: sie sind sehr UV-empfindlich, was
die Haltbarkeit wieder erheblich
gegenüber dem Draconsegel
einschränkt.
Die Konsequenz, sie werden häufiger
ausgetauscht als
Standardsegel.
Rechnen Sie damit, dass eine Fock - bei
durchschnittlichem Gebrauch - alle 1-2 Jahre getauscht wird.
.... Siehe unter Pkt.1.
6. Wir sind mit dem Fritzsegel einfach rundum zufrieden.
In diesem Fall wäre mehr
einfach weniger.
* Voraussetzung ist, dass man in der Lage ist, durch richtigen Trimm
den Druck kontrolliert aus
den Segeln zu lassen und somit das vorhandene Potential in
Geschwindigkeit umzusetzen.
| Frage:
Man hört immer wieder,
dass es
Probleme mit dem Fightermast gegeben hat, was ist der Stand der Dinge ?
| Probleme
hat es
tatsächlich mit Masten
gegeben, ca. bis zur Segelnummer 115.
Von da an gab es ein neues Mastprofil.
Wenn man heute immer noch einmal hören sollte, dass ein Mast
gebrochen ist, so handelt es sich mit Sicherheit um einen aus der Serie
vor 115.
Im Falle eines Gebrauchtbootkaufes in der KV nachfragen; in
Einzelfällen wissen wir, ob ein Boot bereits mit einem neuen
Mast
ausgerüstet ist.
Auch von einem
verbogenen Mast hat man schon gehört. Es hat sich aber
herausgestellt, dass der Mast nach Kenterung beim Bergen in den Grund
gerammt wurde. ( Siehe auch unter Kentern ) |
Frage:
Was
passiert, wenn
man mit dem Fighter kentert ? |
Im
Normalfall ist der Mast des
Fighter's im Top
oberhalb der Wanten ausgeschäumt.
Dieser Tatbestand und die Segelfläche verhindern ein
Durchkentern.
Tatsächlich kann man auch - sollte man ausgerutscht
und ins
Wasser gefallen sein - beim Aufsteigen den Mast betreten (
möglichst natürlich in Decksnähe ), ohne
dass er weiter
abtaucht.
Ist man beim Kentern auf der Kante hocken geblieben, so ist das
Aufrichten des Bootes überhaupt kein Problem:
Fockschot auf und Großschot (
aber belegt ! )auf
, leicht
nach hinten legen und schon richtet sich der Fighter wieder auf.
Sollte zuviel Wasser auf die Segelfläche gelaufen sein, hilft
es,
mit einem Bein kurz den Kiel zu belasten.
Es soll hier aber auch gesagt sein, dass ein Fighter durchaus noch bei
6 bft mit Vollzeug zu segeln ist ! *(siehe unter Starkwindverhalten)
Fock- und Hecktraveller auf und ab geht die Post.
| Frage:
Ist der
Fighter auch
für Küstengewässer geeignet ? |
Auch
wenn der Fighter nicht als
Wanderboot
konzipiert wurde, .....eindeutig ja !
Lesen Sie hierzu verschiedene Fahrtenberichte.
| Frage:
Wie
ist der Ausrüstungsstand des neuen Fighter ? |
Der
Fighter wird in einer von der
KV optimierten
und kontrollierten Ausführung geliefert.
U.a. gehört folgendes zum Standard: Doppelruder, 8-fach
übersetzte Fockschot, Unterliek- und Vorliekstrecker befinden
sich
nicht mehr im Baum ( das war ein Sicherheitsrisiko ) sondern sind vom
Cockpit aus zu bedienen.
Großschot und Fockschot können und sollten
endlosgespleisst
bestellt werden.
Die Segel sind in Zusammenarbeit von Fritzsegel mit Günther
Baumgärtner mehrfach optimiert worden und zeigen ein
phantastisches
Starkwindverhalten. |
Frage:
Kann ich den Fighter auch bei mehr als 4 bft
allein
segeln? | Eindeutig
ja ! und das ohne Reff !
Der Fighter ist von der KV und namentlich von unserem
Gründungsmitglied Günther Baumgärtner so
weiterentwickelt worden, dass man sich vor Winden auch über 4
bft
nicht zu fürchten braucht.
Auf zwei Nachrüstungen sollte man aus
Sicherheitsgründen aber
auf keinen Fall verzichten:
1. die 8-fach übersetzte Fockschot und
2. der Unterliekstrecker des Großsegels gehört ins
Cockpit.
Ist ein Doppelruder vorhanden, um so besser.
Selbst Boote mit hohen Segelnummern unter 200 sind oft noch nicht
entsprechend ausgestattet.
Weiter sollte darauf geachtet werden, dass Fock- und Hecktraveller gut
laufen, denn bevor man die Segel fiert, wird die Boe mit dem Traveller
abgewettert, die Großschot bleibt belegt.
Wie weit die Traveller aufgemacht werden und eventuell aufbleiben, ist
Sache der Erfahrung und des Temperaments.
Dabei immer daran denken, dass beim Fighter der eigentliche Druck von
der Fock kommt; und wenn es mich wirklich mal umhaut, war meist die
Fock ( Focktraveller ) zu dicht.
Wie schwer die Fock bei diesem Wind wieder richtig - ohne dass das
Achterliek flattert - einzustellen ist, wenn ich sie mal aufgemacht
habe, wissen alle, die nur die alte 2-fach übersetzte Schot
haben;
es ist schier unmöglich.
Dass das Großsegelunterliek bei zunehmendem Wind dichter
gesetzt
wird, ist natürlich kein Fightergeheimnis, die Bedienung,
- wenn der Strecker noch im Baum - aber unmöglich bis
unsinnig,
weil
man dazu in den Wind schießen müsste.
Tut Euch also den Gefallen und rüstet Eure Boote entsprechend
nach, wer es nicht selber kann:
wendet Euch an Günther
Baumgärtner .
Um
es noch einmal deutlich zu sagen, wir propagieren hier nicht wildes,
unkontrolliertes Starkwindsegeln, sondern wir propagieren
Sicherheit bei Starkwind.
Wer aber einmal seinen Fighter - richtig getrimmt und ohne
großen
Druck - bei 6 bft am
halben Wind mit über 10 kn über den See gejagt hat,
der
weiß, dass das ein Höllenspaß war.
|  *Die
hier gemachten
Aussagen und Beschreibungen basieren auf Erfahrungen und Berichten von
versierten Fighterseglern, sind
aber nicht unbedingt deckungsgleich mit
Herstelleraussagen.
Die Fighter-KV haftet nicht für hier
gemachte
Aussagen bezüglich des Gebrauchs oder der Verwendung
einzelner Schiffe, Komponenten, Baugruppen oder deren
Kombinationen und
den daraus
eventuell entstehenden Schäden an Personen oder Material.
Schauen Sie
bitte demnächst mal
wieder vorbei! |