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Die Sache mit dem Fighter

Nach 30 Jahren Catamaransegeln und Problemen mit dem Knie suchte ich ein sportliches
Einhandboot, das auch Ansprüche an das seglerische Können stellt.
Auf der Bootsausstellung in Düsseldorf hat es dann begonnen.
Von Hans-Werner habe ich viel über den Fighter und das Fighter-Segeln erfahren.
Mein Interesse war geweckt. Nach einigem Suchen fand ich dann über die KV Seite ein passendes Boot.

Es gab ein großes Aufsehen an meinem Heimatsee, als ich meinen Fighter aufbaute und ins
Wasser ließ. Als Mitglied der KV konnte ich von vielen guten Ideen Betreff Aufbau und Trimm
profitieren. Aber auch durch den persönlichen Kontakt zu Hans-Werner, Stefan Bode und Günter
Baumgärtner und deren Hilfe konnte ich mein Boot aufbauen und auch gut trimmen. So war es mir
möglich per Ferndiagnose das Boot zu optimieren und deutlich zu verbessern. Günter war mir
behilflich ein gebrauchtes Ruderblatt zu besorgen und ins Saarland zu schicken.

Nach einigen Yard-Stick-Regatten am Bostalsee wollte ich mich auch mit gleichen Booten messen
und meldete mich zum Training und Regatten am Altmühlsee an.
Angefangen hat das ganze freitags mit dem Aufbau und dem Trimmen des Schiffes. Dabei wurde
als erstes festgestellt, dass meine alte, viel zu kleine Fock für ernsthaftes Segeln wohl nicht zu
gebrauchen war. Aber mein langes Gesicht dauerte nicht lange und schon stand G.B. mit einer
anderen Fock bereit, die ich dann bis zum Ende segeln konnte. Das war super.

Bei der dann stattfindenden Wismeth Regatta war dann der Wind eher mäßig, was dazu führte,
dass ich mit meinem bauchigen Leichtwindtrimm sogar ganz gut mithalten konnte. Aber auch
während der Regatta gab es immer wieder Tipps zum Trimm. während der Regatta gab es immer wieder
Tipps zum Trimm. Das fand ich sehr fair und sportlich.




Während der Trainingswoche haben sich alle haupt- und nebenamtlichen Trainer bemüht aus
meiner spektakulären Schräglage auf dem Fighter mehr Geschwindigkeit heraus zu holen. Das hat
auch zu deutlichen Verbesserungen geführt. Daneben habe ich die Gelegenheit genutzt die
Führung der Schoten und Fallen auf den verschiedenen Booten zu studieren und zu notieren.
Teilweise habe ich direkt vor Ort schon Verbesserungen an meinem Boot vorgenommen.

Am letzten Wochenende fand dann die Deutsche Bestenermittlung statt bei der ich über
Bootstrimm und Beherrschung bei Starkwindsegeln viel gelernt habe. Dies war ein schöner
gelungener Event. In dieser Woche am Altmühlsee habe ich viele nette und hilfsbereite Segler
kennen gelernt.

Abschließend möchte ich mich bei allen Fighter Seglern bedanken, die sich die Zeit genommen
haben, mich mit Rat und Tat zu unterstützen. Dabei möchte ich ganz besonders Günther
Baumgärtner und Stefan Bode erwähnen, die während der ganzen Zeit immer geduldig und
hilfsbereit zur Seite standen.
Ich habe jetzt viel Arbeit mit ins Winterlager genommen und freue mich auf das nächste Jahr bei
den Fighter Regatten die Leute wieder zu treffen.

Grüße aus dem Saarland

Detlef Neidhart